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Aktuelles

Förderung von Streuobstbeständen durch die UNB

Zum Erhalt bestehender, extensiv genutzter Streuobstbestände und Obstbaumalleen hat die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises ein Förderprogramm aufgelegt, das Bestände mit einer Anzahl von mindestens 10 zusammenhängenden Bäumen und einer Mindestfläche von 1.000 qm durch verschiedene Maßnahmen, wie Nachpflanzungen, fachgerechter Erhaltungsschnitt oder das Anbringen von Nistkästen (z.B. für den Steinkauz), erhalten sollen. Eine Förderung kann auf Antrag gewährt werden, insofern die Maßnahmen nicht bereits durch öffentliche Mittel bezuschusst wurden oder werden oder aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung vorzunehmen sind. Beispielhafte Projekte werden mit einer von der Agentur entwickelten Plakette ausgezeichnet. Nähere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier. [635 KB] (Januar 2026).

Ein Steinhaufen ist nicht immer der Beginn einer Bauschuttdeponie

Östlich des Friedhofs von Bottenhorn befindet sich ein Steinhaufen. Dieser ist nicht der Beginn einer Bauschuttdeponie, sondern der Landlebensraum der Geburtshelferkröte. Er wurde von der unteren Naturschutzbehörde angelegt, um dieser stark bedrohten Amphibienart einen neuen Lebensraum zu bieten. Die Agentur hat hierfür eine kleine Tafel erstellt, um Besucher des Friedhofs und Wanderer auf das Projekt aufmerksam zu machen und um Unterstützung für das Projekt zu werben. (April 2025)

Infotafel für das NSG Kohlenacker

Nachdem der Steinbruch Kohlenacker zwischen Frechenhausen und Bottenhorn vom Landkreis Marburg-Biedenkopf als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde, hat die Agentur Naturentwicklung eine Infotafel erstellt, die über die Bedeutung, Tiere und Pflanzen sowie die Gefährdungen des Steinbruchgeländes informiert. (Juli 2024)

Agentur auf dem Hofest des Fjordgestüts Fjellhorn

Ende Mai 2024 nahm die Agentur auf Einladung der Inhaber des Fjordgestüts Fjellhorn in Friedensdorf am Hoffest teil und präsentierte ihre Arbeit. Wie kam es zu der Einladung? Bereits seit vielen Jahren besteht ein guter Kontakt der Agentur zu den Inhabern des Fjordgestüts, die mit ihren Fjordpferden und Graunrindern verschiedene Aueflächen in der Gemeinde Lahntal bewirtschaften. Mit Beratung der Agentur konnten in den vergangenen Jahren im Auftrag der Gemeinde an Naturschutzerfordernisse angepasste Pachtverträge erstellt und die Pächter in Fragen der Bewirtschaftung unterstützt werden. So fanden auch in den letzten Jahren mehrfach von der Agentur eingerichtete Exkursionen durch das Projektgebiet 'Hebelache und Nassebett' statt, die von Rüdiger Ruf, dem Inhaber des Fjordgestüts, fachkundig geführt wurden. An dieser Stelle bedankt sich die Agentur für die langjährige gute Zusammenarbeit (Juni 2024).

Kleine Infotafeln für Rüchenbach

Die Untere Naturschutzbehörde hat in der Gemarkung Rüchenbach zusammen mit der Stadt Gladenbach Amphibienteiche anlegen lassen, um der heimischen Amphibienpopulation weitere Laichhabitate zur Verfügung zu stellen und damit einem weiteren Rückgang der Arten entgegen zu wirken. Kleine Tümpel und andere wasserhaltende Strukturen wie tiefe Fahrspuren, verteilt über unsere Kulturlandschaft, sind Lebensraum ehemals weit verbreiteter Amphibienarten. Dass diese Arten heute stark gefährdet sind, liegt am Verlust solcher Kleinstrukturen. Die Infotafel informiert über die Amphibienarten, die in solchen Lebensräumen vorkommen und sensibilisiert Besucher zur Rücksichtnahme.

Neu: Steffenberg nutzt die Beratung der Agentur

Seit Anfang 2024 nutzt die Gemeinde Steffenberg die Beratung der Agentur Naturentwicklung bei verschiedenen naturschutzfachlichen Fragen. Wie schon in anderen Landkreiskommunen ist auch in Steffenberg die Umsetzung der in Bebauungsplänen festgesetzten Kompensationmaßnahmen noch nicht vollständig aufgearbeitet, so dass die Agentur hier um Unterstützung gebeten wurde. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im Projektmanagement und in verschiedenen Möglichkeiten der Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen kann die Agentur hier ihre Expertise einbringen. Wir hoffen, wie schon mit anderen Landkreiskommunen, auf eine gute Zusammenarbeit (April 2024)

Weitere Infotafel Feuersalamander

Nachdem bereits in verschiedenen Kommunen Informationstafeln zum Schutz und zur Gefährdung des Feuersalamanders aufgestellt wurden, hat die Gemeinde Cölbe die Agentur um Erstellung einer weiteren Tafel gebeten. Die Tafel steht am westlichen Ortsrand von Schönstadt. Der hier entlang führende Verbindungsweg von Schönstadt nach Oberrosphe ist für den Durchgangsverkehr gesperrt und ab dem Langen Tal auch durch Hessen-Forst entsiegelt worden. Da noch auf dem Teilstück bis zum Langen Grund PKW- und landwirtschaftlicher Verkehr möglich ist und in den letzten Jahren immer wieder überfahrene Feuersalamander gefunden wurden, schien der Platz am Wegrand geeignet für eine solche Infotafel. Die Aktivitäten von Landkreis und Kommunen stehen auch im Zusammenhang mit dem Fund von 30 toten Feuersalamandern im Hinterland. Grund dafür war, dass ein als 'Salamanderfresser' bezeichneter Pilz nun auch in unserem Landkreis angekommen ist, was verstärkte Schutzmaßnahmen für die heimische Feuersalamanderpopulation erfordert, um eine weitere Ausbreitung des Tod bringenden Pilzes zu verhindern (März 2024).

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